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«Brutal ärgerlich»: Der FC Luzern verliert gegen den FC Basel mit 0:2

10. November 2022, 06:38 Uhr
Im Nachtragspiel verliert der FCL gegen harmlose Basler mit 0:2. Ausgerechnet die Ex-Luzerner Males und Fink bestraften ideenlose und schlussendlich offensiv harmlose Luzerner im letzten Heimspiel dieses Jahres.

Quelle: PilatusToday / Martina Birrer

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Auf die Plätze, fertig, los! Nach der verdienten Danksagung an den abtretenden Christian Gentner drückt Basel von der ersten Sekunde aufs Tempo. Bereits in der 3. Minute wird Schiedsrichter San zur VAR-Konsultation geholt und entscheidet zu aller Überraschung auf Penalty. Simani soll Zeqiri mit dem Ellbogen regelwidrig am Kopf getroffen haben. Darian Males verwandelt dann in der 6. Minute den Elfmeter sicher zur Basler Führung.

Und das VAR-Festival ging weiter. In der 17. Minute hatte Max Meyer aus 5 Metern den Ausgleich auf dem Fuss. Verteidiger Comas rettete stark handspielverdächtig auf der Linie für den geschlagenen Marvin Hitz. Zum Leidwesen des Heimteams entschied der Keller in Volketswil wohl zurecht auf kein Vergehen des Basler Spielers.

Diese Szene zeigte aber, dass die Luzerner nun voll im Spiel waren. Nur eine Minute später scheiterte Mo Dräger nach einem sehenswerten Angriff an der Querlatte. In der Folge flachte das Spiel in den zwingenden Aktionen deutlich ab. Die Luzerner blieben aber die aufsässigere Mannschaft, während der FC Basel sich nur noch selten in der Offensive zeigte. Dieses Bild änderte sich bis zur Pause nicht.

Ideenlose Luzerner und Frick mit unrühmlichem Abgang

Auch in der zweiten Halbzeit waren die Luzerner auf der Suche nach dem Ausgleichstreffer. Voller Energie stürmten sie in den ersten 10 Minuten in Richtung Basler Tor. Dies jedoch stets ohne wirklich zu zwingenden Torchancen zu kommen. Je länger die Partie dauerte desto mehr fehlten dem FCL die spielerischen Lösungen und Ideen hier den Ausgleich zu erzielen. Auf der anderen Seite machten die Basler defensiv die Räume eng und versuchten offensiv immer wieder schnell zu Kontern zu kommen.

Mario Frick zog in der 72. Minute mit Schürpf und Ardaiz die letzten beiden Offensivoptionen. Und prompt hätte Schürpf eine Minute später bereits reüssiert, wäre da sein Versuch nicht per Zufall in den Armen von Hitz gelandet. Im Gegenzug rettete Müller den knappen Rückstand mirakulös. In der Folge konnten die Luzerner diese positive Energie leider nicht weiterziehen. Und so kam es wie so oft: In der 87. Minute schloss Bradly Fink einen sauberen Konter zum entscheidenden 2:0 für die Gäste ab.

In der Schlussminute zeigte Schiedsrichter San noch Trainer Frick die rote Karte. So verabschieden sich die Luzerner mehr oder weniger unrühmlich vom treuen Heimpublikum in die Winterpause.

Szene des Spiels

Bei Rauch und Nebel aus der Gästekurve bekam Mario Frick noch die unnötige rote Karte gezeigt.

Mann des Spiels

In der 61. Minute ging eine grosse Karriere zu Ende. Das Publikum verabschiedete mit stehenden Ovationen Christian Gentner in den verdienten fussballerischen Ruhestand

Stimmen des Spiels

Quelle: PilatusToday / Martina Birrer

Quelle: PilatusToday / Martina Birrer

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Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 9. November 2022 20:07
aktualisiert: 10. November 2022 06:38