Sport
FCL

Jetzt spricht Alpstaeg: «Ich entschuldige mich, kämpfe aber für meine Anteile»

FCL-Knatsch

Jetzt spricht Alpstaeg: «Ich entschuldige mich, kämpfe aber für meine Anteile»

10.01.2023, 12:36 Uhr
· Online seit 09.01.2023, 21:44 Uhr
Ungewohnte Töne von Bernhard Alpstaeg. Der FCL-Grossaktionär entschuldigt sich für seine persönlichen Angriffe gegen die FCL-Führung. In einem Blick-Interview im Herbst hatte er dem Präsidenten und dem Sportchef noch vorgeworfen, sie seien zu wenig demütig und würden nicht richtig arbeiten. Dies nimmt er zurück – behält aber sein Ziel vor Augen: die Alleinherrschaft über die FCL-Aktien.

Quelle: PilatusToday/Andreas Wolf

Anzeige

Das erste Mal seit Oktober gibt Bernhard Alpstaeg Auskunft vor den Medien. Unter anderem auch zum Interview mit dem «Blick», welches den ganzen Knatsch zwischen ihm und dem FCL-Verwaltungsrat ausgelöst hat. «In diesem Interview habe ich Äusserungen gemacht, die falsch sind. Dafür entschuldige ich mich», sagt Alpstaeg am Montag gegenüber PilatusToday und Tele 1.

«Kenne im Augenblick keine Lösung»

Damals hat der Grossaktionär die FCL-Führung scharf kritisiert. Dies habe heute keine Priorität mehr. Jetzt gehe es ihm vor allem um sein Aktienpaket. Er will seine Mehrheit von 52 Prozent zurück. Diese wurde im an der GV der FCL Holding AG entzogen. «Der FCL soll meine 52 Prozent akzeptieren, sonst kenne ich im Augenblick keine Lösung.»

Im Interview mit der «Luzerner Zeitung» sagt er zudem: «Ich kam mir vor wie beim jüngsten Gericht, war danach niedergeschlagen. Aber nur kurz. Denn mit dieser Inszenierung an der Generalversammlung hat der Verwaltungsrat die rote Linie überschritten. Das heisst für mich: Jetzt erst recht!»

Alpstaeg geht, wenn es sein muss, bis vor Gericht

Keine Lösung für den Konflikt also, in dem es vor allem darum geht, wie Bernhard Alpstaeg an die Aktien von Walter Stierli gekommen ist. Laut dem FCL ist dieser Übergang nicht rechtens gewesen. Das sieht Alpstaeg anders und will, wenn es sein muss, vor Gericht dafür kämpfen.

Das ganze Interview mit Bernhard Alsptaeg gibt es bei der «Luzerner Zeitung».

(van)

veröffentlicht: 9. Januar 2023 21:44
aktualisiert: 10. Januar 2023 12:36
Quelle: PilatusToday

Anzeige
Anzeige
redaktion@pilatustoday.ch