FCL-Trainer

Mario Frick über Französischkenntnisse und Nächte im Hotel

· Online seit 28.10.2023, 06:10 Uhr
Der FC Luzern ist zurück auf der Siegerstrasse. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie gab es am vergangenen Wochenende gegen Yverdon drei Punkte. Der nächste Dreier soll am Sonntag folgen – gegen den Vize-Meister aus Genf.
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Nach Lausanne und Yverdon heisst der nächste FCL-Gegner Servette. Es geht also munter weiter mit Spielen gegen Teams aus der Westschweiz. Da liegt die Frage auf der Hand, ob Mario Frick seine Kabinenansprache für einmal auf Französisch hält. «Nein, dafür ist mein Französisch zu wenig gut», sagt der FCL-Trainer mit einem Schmunzeln.

Gute Erinnerungen an Servette

Vermutlich ist es ohnehin besser, wenn der 49-Jährige seine Taktik und Anweisungen auf gewohnte Art und in gewohnter Sprache vermittelt. Denn Frick hat grössten Respekt vor den Genfern und spricht vom zweitbesten Team der Liga hinter Meister YB. «Servette ist gut in Form und hat sich nach einem durchzogenen Saisonstart erholt. Beim ersten Aufeinandertreffen vor einem Monat haben uns die Genfer speziell in der 2. Halbzeit komplett vorgeführt.»

Sie wüssten also, dass es eine Topleistung braucht, um gegen Servette zu punkten, führt Frick aus. Dennoch hat der FCL gute Erinnerungen an den Vize-Meister. Das erste Direktduell in der laufenden Spielzeit konnten die Luzerner trotz angesprochener schlechter 2. Halbzeit gewinnen. Zudem ist der FCL das einzige Team, welches in der vergangenen Saison im Stade de Genève einen Auswärtssieg feiern konnte in der Meisterschaft.

Lange Anreise sorgt für Programmänderung

«Dies ist ein gutes Omen», bestätigt auch Frick. Um im gleichen Atemzug offen anzufügen: «Das wusste ich aber gar nicht mehr.» Mit einem Sieg könnte der FCL die Genfer in der Tabelle auf fünf Punkte distanzieren, was für den weiteren Verlauf der Saison enorm wichtig wäre. Entsprechend ist das Ziel der Luzerner klar für am Sonntag: «Wir fahren nach Genf, um zu gewinnen!»

Doch Auswärtsspiele gegen Servette sind immer speziell. Die Fahrt von Luzern nach Genf dauert geschlagene drei Stunden – allfälligen Stau nicht eingerechnet. Deshalb will der FCL nichts dem Zufall überlassen und bereits am Samstag in die Westschweiz reisen. So wie er das bereits Anfang Monat gegen Lausanne gehandhabt hatte.

Nächte im Hotel? Nichts für Frydek

«Das ist die einzige Veränderung», sagt Mario Frick. Ansonsten hätten sie bei weiten Auswärtsspielen den genau gleichen Ablauf und die gleichen Automatismen in der Matchvorbereitung wie sonst. Doch nicht alle Spieler sind gleich begeistert, wenn sie vor einem Spiel im Hotel übernachten müssen, wie der Trainer verrät.

«Martin Frydek schläft lieber zu Hause. Auswärts ist sein Schlaf jeweils nicht sehr gut. Das ist aber von Spieler zu Spieler unterschiedlich.» Mario Frick ist überzeugt, dass es auch mal guttut, einen Tag vor dem Spiel anzureisen. «Wir freuen uns auf das Auswärtsspiel. Es wird eine richtige Herausforderung gegen ein Top-Team der Liga.»

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veröffentlicht: 28. Oktober 2023 06:10
aktualisiert: 28. Oktober 2023 06:10
Quelle: PilatusToday

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