Horw

Abfall und Hundekot führt mutmasslich zu Fehlgeburten bei Luzerner Kühen

2. September 2020, 10:15 Uhr
Abfall auf Wiesen stellt für Kühe eine Gefahr dar.
© Stefan Kaiser
Die Familie Studhalter betreibt einen Biohof auf der Horwer Halbinsel. Im vergangenen Jahr beklagten sie vier Kälber, die tot auf die Welt kamen. Zwei der Mutterkühe mussten sie schlachten. Als Grund für die Aborte vermuten die Studhalters einen Parasiten in Hundekot.

Diesen nehmen die Kühe über die Nahrung auf, wie die Luzerner Zeitung berichtet. Deshalb nimmt der Bauer Studhalter die Hundehalter in die Pflicht und macht sie auf ihr Fehlverhalten aufmerksam, wenn sie den Kot ihres Hundes nicht aufsammeln.

Ob Hundekot der Grund für die Aborte sind, ist nicht nachgewiesen. Der Kantonstierarzt Martin Brügger bestätigt auf Anfrage der Luzerner Zeitung jedoch, dass Tiere aufgrund von Hundekot erkranken können. Dies, wenn der Hund vom Parasit Neospora caninum befallen ist. Gefährlich wird es, wenn die Kühe am Parasit selber erkranken und ihre Nachkommen anstecken. Auch Abfall kann für Kühe tödlich sein (wir berichteten).

Lies den ganzen Artikel unter luzernerzeitung.ch.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 2. September 2020 10:16
aktualisiert: 2. September 2020 10:15