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Hundehalter aufgepasst

Die Blaualgen im Rotsee sind zurück

22. September 2021, 17:45 Uhr
Momentan hat es wieder viele Algen im Rotsee. Dabei handelt es sich um verschiedene Arten. Eine, die gefährlich für Menschen und Tiere sein kann, ist die Blaualge. Das Amt für Umwelt und Energie gibt jedoch vorerst Entwarnung.
Blaualgen findet man im Rotsee regelmässig.
© PilatusToday

Viele Algen im Rotsee sind laut dem Amt für Umwelt und Energie (Uwe) des Kantons Luzern vor allem im Herbst nicht ungewöhnlich. Dass darunter auch Blaualgen sind, sei völlig normal, sagt Philipp Arnold. «Die gehören zur Vegetation des Sees dazu.»

Da die Blaualgen im Rotsee nicht dominieren, sind sie auch nicht gefährlich. «Der Typ, welcher im Rotsee vorkommt, produziert wenig bis keine Giftstoffe», erklärt Arnold gegenüber PilatusToday und Tele 1. Man habe die Blaualgen schon mehrere Male untersucht und analysiert.

Trotzdem Vorsicht geboten

Auch die ungefährlicheren Blaualgen können schädlich für Menschen und Tiere sein. Das Uwe rät daher, dass man das Wasser meiden soll. Falls man trotzdem im Wasser war, soll man unbedingt gut duschen, abtrocknen und rasch die Kleider wechseln. Hundehalter sollen schauen, dass ihre Vierbeiner nicht aus dem See trinken.

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Quelle: Tele 1

Blaualgen auch im Hallwiler- und Baldeggersee

Im Seetal haben die Niederschläge im Sommer zu einem erhöhten Nährstoffeintrag geführt, der das Algenwachstum fördert, wie das Uwe auf seiner Webseite schreibt. Unter den nachgewiesenen Arten befinden sich auch Blaualgen. In den Proben seien zwar Algentoxine nachgewiesen worden, die Konzentrationen lagen jedoch deutlich unter den kritischen Werten. Es könne aber in Seebuchten mit grosser Algendichte zeitweise trotzdem zu höheren Konzentrationen kommen, schreibt das Uwe weiter.

Auch Reuss ist dreckig

In der Reuss wuchern derzeit die Wasserpflanzen.
© Luzerner Zeitung/Martin Messmer

Nicht nur in Seen sieht man momentan viel Grünzeug, sondern auch beispielsweise in der Reuss zwischen der Kapell- und der Seebrücke. Dieses Phänomen sei nicht ungewöhnlich, sagt Philipp Arnold gegenüber der «Luzerner Zeitung» und erklärt, wieso das so ist.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 22. September 2021 16:42
aktualisiert: 22. September 2021 17:45