Einsiedeln

Nach Sühudiumzug: Kein Anstieg der Coronazahlen nach Fasnacht

27. Februar 2021, 10:18 Uhr
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Quelle: CH Media Video Unit / TeleZüri

An der Fasnacht liessen sich die Einsiedler von Corona-Massnahmen einschränken: Über 1000 Personen nahmen Teil am wilden, nicht organisierten Sühudiumzug. In der Corona-Statistik schlägt die Fasnacht nicht aus.

Das Bild war ungewohnt: Während sich in Luzern praktisch alle Fasnächtler an die Regeln hielten und auf närrisches Treiben verzichteten, versammelten sich in Schwyz mehrmals Fasnächtler zum Feiern. Am Schmutzigen Donnerstag in Brunnen (Pilatustoday berichtete), am Güdismontag waren gar über 1000 Leute in Einsiedeln am Sühudiumzug.

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Quelle: Tele 1

Die fasnächtlichen Eskapaden haben keine Auswirkung auf Corona-Neuinfektionen, wie sich jetzt zeigt. Die höchsten Zahlen meldete der Kanton Schwyz mit 15 Infektionen am Tag vor dem Sühudiumzug. Danach sinken die Zahlen. Am gestrigen Freitag waren es noch 7 Infektionen, so wenige wie noch nie diesen Monat. Wieviel getestet worden ist, kann der Kanton Schwyz auf Anfrage aber nicht sagen. 

Alois Gmür hofft nun auf eine positive Botschaft aus Bundesberg: «Ich hoffe, der Bundesrat zieht daraus die richtigen Schlüsse. Es ist klar, man steckt sich nicht an, wenn man draussen und an der frischen Luft ist.»

Das sagen die Experten des Bundes zur Fasnacht in Schwyz:

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Quelle: CH Media Video Unit

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 27. Februar 2021 08:31
aktualisiert: 27. Februar 2021 10:18