Nach Besuch in Uri

Traditionelles Sechseläuten in diesem Jahr wieder in Zürich

20. Januar 2022, 16:05 Uhr
Das Sechseläuten fand im vergangenen Jahr coronabedingt ohne Zuschauer in der Schöllenenschlucht im Kanton Uri statt. In diesem Jahr soll der Böögg wieder in Zürich verbrannt werden. Das haben die Organisatoren entschieden.
Der Zürcher Böögg wurde im vergangenen Jahr im Kanton Uri verbrannt

«Nach zweijähriger Zwangspause soll das Sechseläuten 2022 wieder ein Volksfest werden.» Das schreibt das Zentralkomitee der Zünfte Zürichs in einer Mitteilung. So habe die Zunftmeisterversammlung am Donnerstag beschlossen, den Traditions-Anlass im Rahmen der Covid-Schutzbestimmungen durchzuführen. Man arbeite nun an einem Konzept und an einem Programm, welches trotz angespannter Corona-Situation bewilligt werden könne, heisst es weiter. Klar ist bereits, dass es am Fest keine Umzüge geben wird.

Den Organisatoren sei es demnach ein grosses Anliegen, dass das Sechseläuten und somit das Böögg-Verbrennen mit Publikum stattfinden könne. Man sei optimistisch, dass in drei Monaten die dannzumal geltende Corona-Verordnung es erlauben wird, das Zürcher Sechseläuten nach zwei Jahren Zwangspause dieses Jahr wieder mit der Öffentlichkeit feiern zu können.

Gastkanton erneut Kanton Uri

Der Gastkanton bleibt Uri. Auch wenn im vergangenen Jahr der Kanton bereits als Gastgeber dienen durfte. Der Böögg wurde coronabedingt in der Schöllenschlucht verbrannt.

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Quelle: CH Media Video Unit / TeleZüri

Das Böögg-Verbrennen ist in diesem Jahr am 25. April.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 20. Januar 2022 15:24
aktualisiert: 20. Januar 2022 16:05
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